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justament.de, 4.11.2019: Lieblingsautor meiner Jugend

Thomas Claer empfiehlt Spezial: Vor 30 Jahren starb Hoimar v. Ditfurth. Ein persönlicher Rückblick

Es gibt im menschlichen Leben eine Art intellektuelle Prägungsphase. Was man als Teenager oder höchstens noch mit Anfang bis Mitte 20 mit Begeisterung gelesen hat, das wird man später nie wieder ganz los, selbst wenn man irgendwann beinahe alle Einzelheiten davon vergessen haben sollte. Was nämlich unterschwellig für immer haften bleibt, ist die Wirkung, die das Gelesene damals auf einen gehabt hat.

Ich weiß es noch genau, es war wohl im Herbst 1987. Damals muss ich 15 Jahre alt gewesen sein, denn mein Vater war bereits im Westen. Meine Mutter und ich warteten mit „Ausreiseantrag“ auf die „Familienzusammenführung“, die man uns aber erst knapp zwei Jahre später erlauben sollte. Wir waren abends eingeladen bei der Schwester der Freundin meiner Mutter. Und da lag dieses Buch aus dem Westen, ein Taschenbuch mit futuristischer Illustration. (Und Bücher aus dem Westen waren bei uns im Osten natürlich schon per se interessant, weil sie so schwer zu kriegen waren.) Es trug den geheimnisvollen Titel „Im Anfang war der Wasserstoff“, sein Autor war Hoimar von Ditfurth. Es handelte von der Entstehung und der Evolution des Lebens auf der Erde. Ich begann sofort zu lesen – und konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Unsere Gastgeberin freute sich sehr über mein Interesse und bot gleich an, mir das Buch auszuleihen. Später gab sie mir sogar noch ein weiteres Buch dieses Verfassers zur Lektüre. Sein Titel war „Kinder des Weltalls. Der Roman unserer Existenz“. Beide Bücher zusammen bildeten gewissermaßen das allumfassende Buch über unsere Welt, das Alexander von Humboldt vor gut anderthalb Jahrhunderten immer hatte schreiben wollen, aber nie fertigstellen konnte. Und noch dazu waren die Ditfurth-Bücher so allgemeinverständlich und spannend geschrieben, dass auch ein 15-jähriger Schüler daran so viel Freude haben konnte.

Erst mit Verzögerung wurde mir klar, dass dieser grandiose Buchautor jener Professor und Wissenschaftsjournalist war, der im ZDF in der Sendung „Querschnitte“ regelmäßig die Welt erklärt hatte. (Sehr ähnlich wie heute Prof. Harald Lesch in „Leschs Kosmos.) Doch leider wurde die Sendung „Querschnitte“ zu jener Zeit, Ende der Achtzigerjahre, gar nicht mehr ausgestrahlt. In jüngeren Jahren hatte ich nur ein oder zwei Folgen von ihr zu sehen bekommen, die mich regelrecht elektrisiert hatten. Mehr erlaubten mir meine strengen Eltern wegen der (relativ) späten Anfangszeiten leider nicht. Ich musste ja, egal wie energisch ich protestierte, immer rechtzeitig ins Bett. Den Nachgeborenen sei noch einmal erklärt: In der damaligen Welt ohne Internet und YouTube (und für uns im Osten auch ohne Videorecorder) war eine einmal verpasste Fernsehsendung endgültig und unwiderbringlich versäumt.

Doch wie es so ist, wenn man etwas heiß Begehrtes nicht bekommen kann: Das Verlangen danach wächst immer weiter. Als einige Jahre später mein Philosophie-Lehrer auf dem Gymnasium in Bremen uns erklärte, dass man „ein erotisches Verhältnis zu Büchern“ bekommen könne, war ich vermutlich der einzige, der genau zu verstehen glaubte, wovon er sprach. Denn damals, noch im Osten, hatte ich mir nichts sehnlicher gewünscht als weitere Hoimar v. Ditfurth-Bücher. Und ich bekam sie, nach langem Warten, obwohl ihre Einführung in die DDR streng verboten war. Als mein Vater in Bremen von meinem Wunsch erfahren hatte, besorgte er die Bücher und gab sie nach und nach Bekannten, die in den Osten reisten, für mich mit, die sie durch den Zoll schmuggelten. Und so las ich dann „Der Geist fiel nicht vom Himmel. Die Evolution unseres Bewusstseins“ über die Schichten des menschlichen Gehirns, das verglichen mit den beiden vorigen Büchern allerdings etwas zäh war. Noch weitaus spannender für mich war dann aber „Wir sind nicht nur von dieser Welt. Über Naturwissenschaft, Religion und die Zukunft des Menschen“. Mit diesem Buch erwachte erst so richtig mein Interesse an Philosophie. Was dort über Erkenntnistheorie, Immanuel Kant und das ominöse „Ding an sich“ stand, sog ich auf wie ein Schwamm und schockierte damit anschließend meine Mitmenschen, denen ich davon erzählte und die mich augenscheinlich für bekloppt hielten. So lernte ich also schon in jungen Jahren, was mein Philosophielehrer in Bremen uns später ganz ausdrücklich ans Herz legte: Wir sollten bitte niemals versuchen, mit unseren Mitmenschen über „solche Themen“ zu reden. Das sei wirklich Zeitverschwendung, denn gewöhnliche Menschen hätten einfach keinen Sinn für so etwas…

Und schließlich bekam und las ich dann auch noch Hoimar v. Ditfurths „So lasst uns denn ein Apfelbäumchen pflanzen. Es ist soweit“ aus dem Jahr 1985 über die ökologische Krise. Es ist wohl nicht übertrieben, wenn ich sage, dass dieses Buch mich geprägt hat wie kaum ein anderes. Wir fahren, wenn wir nicht ganz schnell umsteuern, unseren Planeten vor die Wand. So hieß es dort sinngemäß – vor 34 Jahren! Und dies mit ausführlicher und unabweisbarer Begründung. Was Hoimar v. Ditfurth heute wohl zu Greta Thunberg und Fridays for Future sagen würde? So wurde ich also ganz maßgeblich durch dieses Buch zum überzeugten Anhänger der Umweltbewegung und der Grünen, was mir in meinem Umfeld den Ruf eines Spinners einbrachte. Was heute als beinahe unbestrittene allgemeine Erkenntnis gilt, war nämlich seinerzeit – da waren sich meine damaligen Gesprächspartner aus Ost und West erstaunlich einig – abstruses, radikales und potentiell gefährliches Gedankengut. Und dennoch konnte ich mit Hoimar v. Ditfurths Tochter Jutta, zu jener Zeit die Galionsfigur des fundamentalistischen Parteiflügels der Grünen, nie etwas anfangen und positionierte mich schon damals, wie ihr Vater, als grüner „Realo“…

Nun wäre es natürlich interessant, noch einmal in die alten Bücher zu gucken, die seit drei Jahrzehnten beinahe unberührt in meinem Regal stehen. Oder auch die alten Fernsehsendungen mit Hoimar v. Ditfurth anzuschauen, die ja dank YouTube längst wieder aus dem Nirvana des Vergessens aufgetaucht sind. Aber seltsamerweise mag ich nicht so recht… Habe ich vielleicht insgeheim Angst davor, dass ich enttäuscht sein könnte, wenn ich sie mit meinen heutigen Augen sehe? Vielleicht würde ich aber auch viel Neues entdecken, was mir damals entgangen ist. Ich verschiebe also vorerst meine erneute Ditfurth-Lektüre und warte damit zumindest noch zwei Jahre – bis zu Hoimar v. Ditfurths 100. Geburtstag.

Dez. 2005: Zu Tode gesiegt?

Die ökologische Frage nach 30 Jahren Umweltbewegung

Thomas Claer

Noch bis Anfang der Siebziger galten Freunde des Umweltschutzes oder gar einer naturverträglichen Landwirtschaft in Deutschland als Ewiggestrige, die sich den Segnungen eines scheinbar unaufhaltsamen Fortschritts verweigerten. So erfahren wir aus dem Retro-Fernsehen, dass zu jener Zeit Serien-Ekel Alfred Tetzlaff, Karikatur des ewig faschistoiden Kleinbürgers, im eigenen Garten Kartoffeln anbaute, weil er die damals regierenden Sozis verdächtigte, mit ihrer vielen Chemie die Lebensmittel zu vergiften. Schon wenige Jahre später jedoch setzte der Paradigmenwechsel ein: Plötzlich war es schick, auf die „Grenzen des Wachstums“ hinzuweisen, die sich spätestens mit der Ölkrise und dem vorübergehenden autofreien Sonntag jäh ins Bewusstsein der Allgemeinheit geschoben hatten. Die Ressourcen wurden nun als endlich erkannt, die Natur als nicht mehr bedenkenlos belastbar. Angesagt war fortan ein Aussteiger-Leben in der Landkommune, wo es sich zudem stilbewusst der vermeintlichen spätkapitalistischen Entfremdung entkommen ließ. Naturschutz-Verbände legten ihr schwarzbraunes Oberförster-Image ab, gaben sich trendige Namen und galten nun als Speerspitzen einer neuen Epoche. Anti-Atomkraft-Demonstrationen lockten Zehntausende an und schließlich zogen auch DIE GRÜNEN in die Parlamente ein und fungierten als verlängerter Arm der Umweltbewegung in der Politik. In den Achtzigern, zumal nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl, gab es in Westdeutschland Meinungsumfragen, in denen eine Mehrheit der Befragten als wichtigstes Problem der Zeit den Umweltschutz nannte. An der Spitze der Bestsellerlisten standen Bücher wie „So laßt uns denn ein Apfelbäumchen pflanzen. Es ist soweit“, für dessen Verfasser, den TV-Professor Hoimar von Ditfurth, es keinen Zweifel daran gab, dass wir in einer Endzeit lebten, die ökologische Apokalypse also unmittelbar bevorstehe.

Schluss mit lustig
Knapp zwanzig Jahre später und nach dem Ende einer siebenjährigen grünen Regierungsbeteiligung ist in der Berliner Republik unserer Tage von alldem nur seltsam wenig geblieben. In der Liste der dringendsten Probleme rangiert in Meinungsumfragen der Umweltschutz selten höher als auf Platz zwanzig. Vom bevorstehenden Weltuntergang wird allenfalls in gänzlich anderen Zusammenhängen geredet. Und in den Bestsellerlisten ist schon seit Jahren kein ökologischer Titel mehr gesichtet worden, es dominieren Bücher wie „Die deformierte Gesellschaft“ oder „Schluss mit lustig“. Waren also die grellen Töne der achtziger Jahre letztlich nur blinder Alarmismus und Panikmache oder doch zumindest eine abstruse Übertreibung? Fast scheint es so, denn schließlich sind die Ölreserven, die dem ersten Bericht an den Club of Rome (1972) zufolge spätestens im Jahr 2000 aufgezehrt sein sollten, noch immer nicht erschöpft. Und sind die deutschen Gewässer seit damals nicht auch viel sauberer geworden?

Kassandra pflanzt ein Apfelbäumchen
Dennoch mag niemand garantieren, dass die Kassandras von einst nicht doch noch Recht behalten werden. Zwar hat der in Deutschland wie in weiten Teilen Europas vorbildlich organisierte Umweltschutz in den letzten Jahrzehnten vielfältige Verbesserungen durchsetzen können. Ob in der Landwirtschaft, im Planungs- oder im Baurecht: Strenge ökologische Standards gehen inzwischen mitunter bis an die Grenze dessen, was unter freiheitlichen und marktwirtschaftlichen Bedingungen an staatlicher Regulierung überhaupt noch möglich ist. Doch schon ein flüchtiger Blick auf die Weltkarte macht deutlich, wie unerheblich alle europäischen Erfolge oder Misserfolge für das globale ökologische Gleichgewicht letztlich sein werden. Über das Wohl und Wehe unseres Planeten, so müssen wir erkennen, wird im Wesentlichen ganz woanders entschieden: Die eigentliche Herausforderung liegt, wenn nicht alles täuscht, vor allem in der umweltverträglichen Modernisierung der künftigen Weltmächte China und Indien. In welch quälend langsamem Tempo sich aber Emissions-Grenzwerte auf internationaler Ebene durchsetzen lassen, haben die Welt-Klima-Konferenzen der vergangenen Jahre hinreichend gezeigt. Und dass kein aufstrebendes Land sich gerne von früheren Kolonialmächten und Weltkriegs-Aggressoren gut gemeinte Ratschläge über den eigenen Modernisierungsweg, ob nun in Umweltschutz- oder Menschenrechtsfragen, erteilen lässt, hat sich inzwischen wohl auch herumgesprochen.
Womöglich ist also das ökologische Verhängnis tatsächlich längst unterwegs. Nicht erst die
Überflutungen vor unserer Haustür haben uns eine Vorstellung von der Langlebigkeit längst vergessener Umwelt-Sünden gegeben. Und wer diesen Gedanken auf die in vielen Jahrzehnten angehäuften radioaktiven Müllberge überträgt, gerät dann doch in Versuchung – wie einst Martin Luther im Angesicht der Apokalypse – noch eben schnell ein Apfelbäumchen zu pflanzen.

Der Beitrag wurde für Justament 6/ 2005 geschrieben und nicht veröffentlicht.

Nov. 2005: Zu Tode gesiegt?

Die ökologische Frage nach 30 Jahren Umweltbewegung

Thomas Claer

Noch bis Anfang der Siebziger galten Freunde des Umweltschutzes oder gar einer naturverträglichen Landwirtschaft in Deutschland als Ewiggestrige, die sich den Segnungen eines scheinbar unaufhaltsamen Fortschritts verweigerten. So erfahren wir aus dem Retro-Fernsehen, dass zu jener Zeit Serien-Ekel Alfred Tetzlaff, Karikatur des ewig faschistoiden Kleinbürgers, im eigenen Garten Kartoffeln anbaute, weil er die damals regierenden Sozis verdächtigte, mit ihrer vielen Chemie die Lebensmittel zu vergiften. Schon wenige Jahre später jedoch setzte der Paradigmenwechsel ein: Plötzlich war es schick, auf die „Grenzen des Wachstums” hinzuweisen, die sich spätestens mit der Ölkrise und dem vorübergehenden autofreien Sonntag jäh ins Bewusstsein der Allgemeinheit geschoben hatten. Die Ressourcen wurden nun als endlich erkannt, die Natur als nicht mehr bedenkenlos belastbar. Angesagt war fortan ein Aussteiger-Leben in der Landkommune, wo es sich zudem stilbewusst der vermeintlichen spätkapitalistischen Entfremdung entkommen ließ. Naturschutz-Verbände legten ihr schwarzbraunes Oberförster-Image ab, gaben sich trendige Namen und galten nun als Speerspitzen einer neuen Epoche. Anti-Atomkraft-Demonstrationen lockten Zehntausende an und schließlich zogen auch DIE GRÜNEN in die Parlamente ein und fungierten als verlängerter Arm der Umweltbewegung in der Politik. In den Achtzigern, zumal nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl, gab es in Westdeutschland Meinungsumfragen, in denen eine Mehrheit der Befragten als wichtigstes Problem der Zeit den Umweltschutz nannte. An der Spitze der Bestsellerlisten standen Bücher wie „So laßt uns denn ein Apfelbäumchen pflanzen. Es ist soweit”, für dessen Verfasser, den TV-Professor Hoimar von Ditfurth, es keinen Zweifel daran gab, dass wir in einer Endzeit lebten, die ökologische Apokalypse also unmittelbar bevorstehe.

Schluss mit lustig

Knapp zwanzig Jahre später und nach dem Ende einer siebenjährigen grünen Regierungsbeteiligung ist in der Berliner Republik unserer Tage von alldem nur seltsam wenig geblieben. In der Liste der dringendsten Probleme rangiert in Meinungsumfragen der Umweltschutz selten höher als auf Platz zwanzig. Vom bevorstehenden Weltuntergang wird allenfalls in gänzlich anderen Zusammenhängen geredet. Und in den Bestsellerlisten ist schon seit Jahren kein ökologischer Titel mehr gesichtet worden, es dominieren Bücher wie „Die deformierte Gesellschaft” oder „Schluss mit lustig”. Waren also die grellen Töne der achtziger Jahre letztlich nur blinder Alarmismus und Panikmache oder doch zumindest eine abstruse Übertreibung? Fast scheint es so, denn schließlich sind die Ölreserven, die dem ersten Bericht an den Club of Rome (1972) zufolge spätestens im Jahr 2000 aufgezehrt sein sollten, noch immer nicht erschöpft. Und sind die deutschen Gewässer seit damals nicht auch viel sauberer geworden?

Kassandra pflanzt ein Apfelbäumchen

Dennoch mag niemand garantieren, dass die Kassandras von einst nicht doch noch Recht behalten werden. Zwar hat der in Deutschland wie in weiten Teilen Europas vorbildlich organisierte Umweltschutz in den letzten Jahrzehnten vielfältige Verbesserungen durchsetzen können. Ob in der Landwirtschaft, im Planungs- oder im Baurecht: Strenge ökologische Standards gehen inzwischen mitunter bis an die Grenze dessen, was unter freiheitlichen und marktwirtschaftlichen Bedingungen an staatlicher Regulierung überhaupt noch möglich ist. Doch schon ein flüchtiger Blick auf die Weltkarte macht deutlich, wie unerheblich alle europäischen Erfolge oder Misserfolge für das globale ökologische Gleichgewicht letztlich sein werden. Über das Wohl und Wehe unseres Planeten, so müssen wir erkennen, wird im Wesentlichen ganz woanders entschieden: Die eigentliche Herausforderung liegt, wenn nicht alles täuscht, vor allem in der umweltverträglichen Modernisierung der künftigen Weltmächte China und Indien. In welch quälend langsamem Tempo sich aber Emissions-Grenzwerte auf internationaler Ebene durchsetzen lassen, haben die Welt-Klima-Konferenzen der vergangenen Jahre hinreichend gezeigt. Und dass kein aufstrebendes Land sich gerne von früheren Kolonialmächten und Weltkriegs-Aggressoren gut gemeinte Ratschläge über den eigenen Modernisierungsweg, ob nun in Umweltschutz- oder Menschenrechtsfragen, erteilen lässt, hat sich inzwischen wohl auch herumgesprochen.

Womöglich ist also das ökologische Verhängnis tatsächlich längst unterwegs. Nicht erst die Überflutungen vor unserer Haustür haben uns eine Vorstellung von der Langlebigkeit längst vergessener Umwelt-Sünden gegeben. Und wer diesen Gedanken auf die in vielen Jahrzehnten angehäuften radioaktiven Müllberge überträgt, gerät dann doch in Versuchung – wie einst Martin Luther im Angesicht der Apokalypse – noch eben schnell ein Apfelbäumchen zu pflanzen.

Der Beitrag wurde für Justament 6/ 2005 geschrieben und nicht veröffentlicht.